Nicht einmal ein Fünftel aller Biographien auf Wikipedia sind über Frauen. Wer über eine weibliche Persönlichkeit in diesem Recherche-Portal nichts findet, der sucht oft gar nicht mehr weiter.  Eine Negativspirale! Da setzt der zweite edit-a-thon anfangs Februar im Ringier Pressehaus in Zürich an. Eine der Initiatorinnen ist SRF-Moderatorin Patrizia Laeri:  «Wir können Frauen nicht in den Kantonsrat oder in die Chefetage hieven, aber wir können sie wenigstens in Wikipedia sichtbar machen.»  Ein erster, wichtiger Schritt.

Der Begriff Edit-a-thon setzt sich zusammen aus edit (schreiben)  und Marathon, quasi ein schreibender Wettkampf.Bei der zweiten Veranstaltung machte ich mit über 20 anderen Journalistinnen unterschiedlichen Alters mit, um in drei Stunden möglichst viele Kurzbiografien über Frauen  zu schreiben. Wie beim ersten Anlass im vergangenen November kamen 60 Biographien über starke Frauen aus Management, Wissenschaft, Politik und Sport dazu.  

Ein kleines aber wichtiges Zeichen!

Susy Schär

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